Krankheiten und Impfungen

Warum und wann Katzen geimpft werden?

Selbst bei bester Pflege und Ernährung kann die Katze einer viralen Krankheit erliegen. Im Gegensatz zur bakteriellen Erkrankung gibt es bei dieser keine respektive nur geringe Möglichkeiten einer Heilung. Manche Viruserkrankungen sind nicht sofort optisch sichtbar. Die Katze trägt das Virus zwar in sich, aber es ist noch nicht ausgebrochen. So gibt sie den Krankheitserreger unbemerkt an andere Artgenossen weiter und sorgt für die ungewollte Verbreitung. Aus diesem Grund sollten die Samtpfoten bereits als Kinder geimpft werden.

Krankheiten & Impfungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das kann frühestens ab der 8. Lebenswoche erfolgen. So bauen die Kitten einen bestmöglichen Schutz auf. Impfungen für erwachsene Stubentiger sind ebenfalls sinnvoll. Selbst wenn sie nie eine Grundimmunisierung erhalten haben, kann diese jederzeit vorgenommen werden. Eine Untersuchung und Erstellung des Impfplans wird vom Tierarzt des Vertrauens durchgeführt. Nach der ersten Impfung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Wochen die Zweitimpfung. Von da an ist der vierbeinige Liebling geschützt und darf sicher das eigene Revier durchstreifen.

Die Immunisierung ist einmal pro Jahr erforderlich und kann jederzeit im Impfpass kontrolliert werden.

Gegen welche Katzenkrankheiten wird geimpft?

Grundvoraussetzung für Impfungen ist die offensichtliche Gesundheit des Tieres. Häufige Anzeichen für eine fortgeschrittene Erkrankung sind Appetitlosigkeit, Fieber und ungewöhnliches Verhalten. Die Katze muss für die Präventionsbehandlung außerdem einen guten Ernährungszustand aufweisen und frei von Parasiten sein. Sind diese Bedingungen gegeben, kann Vorsorge gegen folgende Krankheiten getroffen werden:

  • Katzenseuche, -schnupfen, -leukose
  • FIP - Feline infektiöse Peritonitis (Bauchfellentzündung)
  • Tollwut

Die Immunisierung der Vierbeiner ist lebenswichtig. Einmal erkrankt sind Impfungen und in den meisten Fällen eine Heilung, nicht mehr möglich. Das ist vor allem bei Katzenleukose, FIP und Tollwut der Fall. Katzenschnupfen gehört zu den Ausnahmen. Um die Infizierung mit weiteren Viren zu verhindern, können auch chronisch Erkrankte geimpft werden. Außer diesen Katzenkrankheiten gibt es noch das FIV - Felines Immundefiziensvirus (Katzen-AIDS). Allerdings, wie beim Menschen, existiert bisher weder eine vorbeugende noch behandelnde Therapie. Wer seine Samtpfoten also optimal vor Ansteckung und Krankheit schützen möchte, informiert sich bei seinem Tierarzt über alle relevanten Möglichkeiten. Hierbei spielt unter anderem eine Rolle, ob die Katze Freigänger oder Hausbewohner ist, da die meisten der Krankheiten von Artgenossen durch Direktkontakt übertragen werden. Je nach dem sind nicht alle Impfungen sinnvoll respektive erforderlich.